Akupressur
Die „Akupunktur des kleinen Mannes“ ist ohne besondere medizinische Vorkennt-
nisse auch vom Laien anzuwenden.
Die Akupressur ist einfach anzuwenden. Ägypter, Inkas und Malaien hatten sie in ihre Heilverfahren eingebaut.
Das Wesen der Akupressur ist leicht zu erklären: Bestimmte Punkte auf der Haut werden durch Fingerdruck stimuliert und so werden Kraftlinien gereizt, die dann am zugehörigen Erfolgsorgan einen bestimmten Effekt auslösen. Anders ausgedrückt, werden per Fernwirkung energetische Blockaden in Geweben und Organen gelöst, somit das elektrische Potential gehoben und die Leitfähigkeit der Zellen im erkrank-
ten Gebiet reaktiviert.
Der Druck wird entweder mit dem Daumen oder dem Mittelfinger ausgeführt. Um das richtige Gefühl dafür zu bekommen, drückt man zunächst an sich selbst in der Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger. Der Druck muß fest, aber ohne Schmerz sein.
Es sind immer beide Akupressurpunkte gleichzeitig zu stimulieren, z.B. der rechte
und der linke „Blase 1“. Die Zeit, die pro Druckpunkt benötigt wird, hängt von der
jeweiligen Indikation ab: 1 bis 2 Minuten wirken schmerzstillend und krampflösend,
ca. 3 Minuten hingegen anregend.
Akute Zustände bedürfen 3 mal täglich, chronische Leiden bis zu 6 mal täglich einer
Behandlung.
Die Aussage der Akupressur kann durch Aufbringung eines ätherischen Oels, einer
homöopathischen Arznei oder der notwendigen Bach - Blüten ergänzt und verstärkt
werden. So werden gleichzeitig zwei Informationen an den Ort des Geschehens
übertragen.
Beispiele:
-Die Hündin ASTA leidet an einer akuten Zystitis (Blasenentzündung): Cantharis D6
auf Blase 1, Druck für etwa 1 Minute, 3 mal täglich.
-Der Münsterländer ASTOR kränkelt ständig dahin, sein Immunsystem ist schwach:
Echinacea D4 auf Milz 2, ca. 3 Minuten lang, 3 mal täglich.
Als Orientierungshilfe mag folgende Faustregel gelten: Punkt 1 ist der schmerzstil-
lende, entspannende, Punkt 2 der anregende, stimulierende, Punkt 3 der krampf-
lösende (z.B. Dickdarm) Akupressurpunkt.
Ist nur ein Punkt vorhanden, dann entscheidet einzig und allein die Dauer der Be-
handlung über die Wirkung. Die durch die Akupressur übertragene Information ist
im akuten Geschehen in 3 Minuten, bei chronischen Leiden in ca. 6 Minuten am Or-
gan wirksam.
Vor und nach der Behandlung sollte man sich die Hände unter klarem Fließwasser
waschen, um keinerlei negative Energien, die ja durch Krankheiten immer entstehen, aufzunehmen.
Copyright Galina Roth
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